Zu den Krankheitsbildern gehören:

  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Intrakranielle Blutungen, zum Beispiel durch Aneurysmen
  • Ischämien (Durchblutungsstörung beziehungsweise -ausfall
  • Entzündliche Erkrankungen, Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Hypoxie (chronischer Sauerstoffmangel), zum Beispiel nach einem Herzinfarkt
  • Tumore, zum Beispiel durch einen gewebeverdrängenden Prozess oder nach Tumoroperationen
  • Multiple Sklerose
  • Hemiplegie (vollständige Halbseitenlähmung) und Hemiparese (unvollständige Halbseitenlähmung), zum Beispiel nach einer Ischämie oder nach einer Blutung
  • Paraplegie/Paraparese (vollständige und unvollständige Lähmung beider Beine), Tetraplegie/Tetraparese (vollständige und unvollständige Lähmung aller Gliedmassen), nach einer Schädigung des Rückenmarks (Querschnittlähmung)
  • Sensibilitätsstörungen
  • Schluckstörungen
  • Neglect (vollständige Vernachlässigung der geschädigten Körper- und Raumseite) und Extinktionsphänomen (unvollständige Vernachlässigung der geschädigten Körper- und Raumseite)
  • Störungen der visuellen Wahrnehmung
  • Apraxie (Störungen der Bewegungs- und Handlungsplanung beziehungsweise -ausführung)
  • Störungen der Hirnleistung, wie zum Beispiel der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses
  • Aphasie (zentrale Sprachstörungen)
  • Charcot-Marie-Tooth-Syndrom

Unser Therapieangebot umfasst folgende medizinisch-therapeutische Massnahmen:

  • Bobath-Konzept
  • Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti
  • Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
  • Forced-Use-Konzept
  • Neurotherapeuthischer Behandlungsansatz nach Johnstone
  • Spiegeltherapie
  • Therapie des fazio-oralen Traktes (F.O.T.T.)
  • Handlungsorientierte Diagnostik und Therapie (MOT)
  • Alltagsorientierte Therapie bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung
  • Neurotraining
  • Selbsthilfetraining
  • Abklären der häuslichen Situation, (rollstuhlgerecht, anbringen von Haltegriffen ….)
  • Hilfsmittelanpassung, wenn nötig
  • Berufliche Arbeitsplatzabklärung/Integration